7. Mai 2026
St. Pölten #9
DevOps, zusätzliche Gehirne und KI-Agenten im Einklang
Talk 1: Infrastruktur, die funktioniert. Weil sie nicht mehr manuell gebaut wird.
Dejan Topic (PwC) zeigte ein globales Azure-Projekt auf Basis von Terraform. Kein Klicken, kein Hoffen, sondern Infrastructure as Code. Was früher Stunden dauerte, läuft heute reproduzierbar durch die Pipeline.Ein spannender Knackpunkt war Nearshore: Codequalität lässt sich nicht delegieren. KI-gestützte Reviews können sie aber einfordern, auch über Zeitzonen hinweg.
Talk 2: Wissen speichern, bevor es verloren geht
Täglich zu viele Informationen, zu wenig Struktur. Philipp Gastberger (karriere.at) hat eine Antwort: das „Second Brain". Mit der PARA-Methode (Projects, Areas, Resources, Archives) entsteht in Tools wie Obsidian ein digitales Wissensarchiv, das mit einem wächst.
Mit KI dazu? Dann durchsucht, verknüpft und automatisiert es auch noch. Praktisch, wenn zu viele Tasks oder geistige Lesezeichen gleichzeitig offen sind.
Talk 3: KI-Agenten brauchen Grenzen
Rainer Poisel stellte „Agent Circus" vor. Ein Framework für KI-Agenten in Docker-Containern. Durch die Nutzung offener Standards wie MCP und ACP ermöglicht das System eine präzise Kontrolle über die Zugriffsrechte der Agenten, was besonders bei sicherheitskritischen Aufgaben wie automatisierten Hardware-Tests relevant ist